DJH Landesverband Rheinland – Geschäftsstelle

Helan Al-Omar, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement

04. Januar 2023

Helan Al-Omar ist 17 Jahre alt und flüchtete vor 7 Jahren mit einem Teil ihrer Familie aus dem Irak nach Deutschland. Nach ihrem Schulabschluss macht sie nun seit 01. September 2022 eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in der Geschäftsstelle der Jugendherbergen im Rheinland. An zwei Tagen in der Woche lernt sie in der Schule und setzt das Gelernte an den anderen Tagen im Arbeitsalltag um. Zusätzlich zu ihrer Ausbildung erwirbt sie das Fachabitur.

 

Frau Al Omar, was hat Sie bewegt, eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement zu machen? Was reizt Sie an diesem Beruf?

Ich mag Büroarbeit. Eine Zeit lang hatte ich jede Woche einen anderen Berufswunsch, mal wollte ich Frisörin werden, ein anderes Mal Polizistin und dann wollte ich Abitur machen und Lehramt studieren. Gespräche mit meinem Lehrer und auch mit der AWO haben mir sehr geholfen, den richtigen Beruf für mich zu finden. Ein Berufstest hat schließlich ergeben, dass ich Spaß an der Arbeit im Büro habe. In der Nähe unserer Wohnung ist ein Übernachtungsanbieter für Gruppen, da kam mir die Idee, mich beim DJH-Landesverband Rheinland hier in Düsseldorf zu bewerben.

Es gefällt mir, dass ich hier meinen eigenen Arbeitsplatz habe und auch schon eigene Aufgaben übernehme, aber auch für andere Kolleginnen und Kollegen Aufgaben erledige. Die Arbeit ist sehr vielseitig.

Frau Helan Al Omar ist seit September 2022 Auszubildende in der Geschäftsstelle der 32 Jugendherbergen im Rheinland. Sie hat sich bewußt für den DJH Landesverband Rheinland als Arbeitgeber mit sozialer Verantwortung entschieden.

Wie sieht die Ausbildung genau aus?

Die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement am Max-Weber-Berufskolleg in Düsseldorf dauert 3 Jahre. Ich gehe zwei Tage in der Woche zur Schule, an den anderen 3 Tagen arbeite ich im Büro. Während der Schulferien bin ich dann jeden Tag im Büro bzw. kann meinen Urlaub nehmen. In der Schule haben wir Fächer wie Büroprozesse, Geschäftsprozesse, Steuerung und Kontrolle, aber auch ganz allgemeine Fächer wie Deutsch, Englisch oder Sport.

Aktuell arbeite ich in der Buchhaltung, werde aber alle Abteilungen in der Geschäftsstelle der Jugendherbergen im Rheinland durchlaufen und in jeder Abteilung ca. 6 Monate arbeiten, die Aufgaben und Abläufe kennenlernen und das, was ich gelernt habe, anwenden. Das macht die Ausbildung sehr vielseitig und abwechslungsreich.

Was versprechen Sie Sie sich von der Ausbildung im DJH Landesverband Rheinland, welche Erwartungen haben Sie daran?

An mich selbst habe ich die Erwartung, dass ich viel lerne, mich einbringen kann und meine Kolleginnen und Kollegen aktiv unterstützen kann, um am Ende der Ausbildung in allem richtig fit zu sein. Das ist mir wichtig, ich bin sehr zielstrebig.

Seitens des Landesverbandes wurden meine Erwartungen bereits erfüllt. Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett und helfen gerne. Von meinen Mitschülern höre ich oft, dass sie sehr viele Aufgaben haben und damit allein gelassen werden. Hier beim LVB kann ich immer fragen und die Kollegen erklären es mir auch gerne ein zweites Mal. Das ist toll und hilft sehr.

Sie arbeiten in einer Organisation, die Gemeinschaft, Solidarität, Werteverständnis und Bildungsarbeit in ihrer Satzung verankert hat. Macht es für Sie einen Unterschied, ob Sie für ein Wirtschaftsunternehmen oder eine gemeinnützige Organisation arbeiten?

Ich habe mich bewusst für den DJH Landesverband Rheinland entschieden. Bevor ich mich beworben habe, habe ich mich erkundigt und auf der Homepage gelesen, wofür der Verband steht. Sein gesellschaftliches Engagement, sein Auftrag und die vielen Angebote für Schüler besonders aber auch für einkommensschwächere Familien finde ich richtig gut. Es ist wichtig, dass jedes Kind, egal welcher Herkunft, Zugang zu Angeboten und den Freizeiten hat.

Sie sind mit 10 Jahren mit Ihrer Familien vom Irak nach Deutschland gekommen. Wie haben Sie den fundamentalen Lebenswandel erlebt? War es schwer für Sie, in so kurzer Zeit Deutsch zu lernen?

Als ich 2015 nach Deutschland kam, lebte mein Bruder mit seiner Familie schon in Deutschland. Wir sind vor dem Krieg geflohen, zunächst nur meine Schwester und ich, während meine Mutter im Irak geblieben ist, sie kam erst 3 Jahre später nach. In Deutschland angekommen hat mir meine Nichte, die so alt ist wie ich, sehr geholfen. Sie ist mit mir auf den Spielplatz gegangen und hat mit mir Deutsch gelernt. Dadurch habe ich schnell neue Freunde gefunden. Ich war ja noch jung, da fiel es mir leicht, mich zurechtzufinden.
Deutsch habe ich schnell gelernt. Wenn ich etwas lerne, passe ich gut auf und lasse mir alles genau erklären. Dadurch lerne ich viel effektiver. Auch durch das Deutsch-Sprechen mit meinen Freunden und Lehrern habe ich die neue Sprache schnell gelernt. Nach zwei Jahren war ich als einziges Flüchtlingskind sogar die zweitbeste Schülerin in meiner Klasse. Es gab zwar auch Mitschüler, die arabisch oder kurdisch gesprochen haben, aber sie waren alle in Deutschland geboren.
Arabisch habe ich auch auf diese Art gelernt. Meine Eltern sprechen Kurdisch mit mir, was meine Muttersprache ist, aber ich schaue Serien auf Arabisch. Das hilft. Nur mit Englisch klappt das leider nicht, das merke ich mir einfach nicht.

Sie sind im Irak auch zur Schule gegangen. Welche Unterschiede gibt es? Wie sah Ihr Schultag im Irak aus?

Der Schulalltag ist sehr ähnlich. Wir hatten die gleichen Fächer wie in Deutschland – Mathe, Sport, Kurdisch statt Deutsch, Religion, Physik, Englisch und ab der 4. Klasse Arabisch. Nur Schwimmen hatten wir nicht. An meiner Schule in Düsseldorf hatten wir von der 5. bis zur 7. Klasse Schwimmen und konnten zusätzliche Schwimmkurse machen.

Sie sind 2016 in die 5. Klasse einer Gesamtschule in Düsseldorf eingeschult worden. Waren Sie in der Schulzeit auf Klassenfahrt in einer Jugendherberge? Haben Sie die Jugendherbergen vor Ihrer Ausbildung bereits einmal live erlebt? Erzählen Sie uns, was Ihnen besonders gefallen hat.

Bei einer Klassenfahrt nach Berlin haben wir zwar nicht in einer klassischen Jugendherberge gewohnt, die Einrichtung war aber sehr ähnlich. Geschlafen haben wir auch in Mehrbettzimmern, gegessen wurde im gemeinsamen Speisesaal und ein Rahmenprogramm gab es auch. Die Mitarbeiter waren alle sehr nett und freundlich, auch wenn wir uns nicht immer an die Regeln gehalten haben. Das hat mir besonders gefallen. Wir hatten viel Spaß zusammen.

Vermissen Sie etwas aus dem Irak, was es in Deutschland so nicht gibt und haben Sie vor, für einen Besuch in den Irak zu fahren?

Es gibt eine Sache, die ich wirklich vermisse. Das ist unser Gebetsort. Diesen Ort gibt es nur ein einziges Mal, man kann ihn auch nicht ersetzen durch einen anderen. Den vermisse ich schon. Ansonsten habe ich hier eigentlich alles und fühle mich richtig wohl. Natürlich habe ich auch einen guten und regelmäßigen Kontakt zu meinen Geschwistern und zu Freunden, die nicht in Deutschland leben.
Meine Eltern und meine Geschwister waren schon ein paar Mal wieder im Irak, da sie noch die irakische oder bereits die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Bei mir ist das ein bisschen anders, da ich ja noch ein Kind war, als ich nach Deutschland kam. Wenn alles klappt, bekomme ich voraussichtlich im Dezember die deutsche Staatsbürgerschaft und darf dann auch in den Irak fahren. Im Frühjahr 2023 werde ich dann für 1 bis 2 Wochen dorthin fahren. Darauf freue ich mich schon.

Gibt es eine Vision, was Sie nach Ihrer Ausbildung vielleicht machen möchten? Möchten Sie sich weiter qualifizieren?

Ich möchte zuerst meine Ausbildung zu Ende machen und erfolgreich abschließen. Ich würde mich freuen, wenn ich danach beim LVB bleiben könnte. Ich fühle mich hier sehr wohl und komme gern zur Arbeit.
Da ich parallel zu meiner Ausbildung das Fachabitur mache, könnte ich danach auch noch studieren. Aber das weiß ich noch nicht genau.

Ich würde gerne nach einem halben Jahr und dann vielleicht zur Halbzeit nochmal mit Ihnen sprechen, um zu erfahren, wo Sie gerade stehen, wie es Ihnen in der Zwischenzeit ergangen ist und welche Perspektiven sich für Sie ergeben haben.

Sie sind mit 10 Jahren mit Ihrer Familien vom Irak nach Deutschland gekommen. Wie haben Sie den fundamentalen Lebenswandel erlebt? War es schwer für Sie, in so kurzer Zeit Deutsch zu lernen?

Als ich 2015 nach Deutschland kam, lebte mein Bruder mit seiner Familie schon in Deutschland. Wir sind vor dem Krieg geflohen, zunächst nur meine Schwester und ich, während meine Mutter im Irak geblieben ist, sie kam erst 3 Jahre später nach. In Deutschland angekommen hat mir meine Nichte, die so alt ist wie ich, sehr geholfen. Sie ist mit mir auf den Spielplatz gegangen und hat mit mir Deutsch gelernt. Dadurch habe ich schnell neue Freunde gefunden. Ich war ja noch jung, da fiel es mir leicht, mich zurechtzufinden.
Deutsch habe ich schnell gelernt. Wenn ich etwas lerne, passe ich gut auf und lasse mir alles genau erklären. Dadurch lerne ich viel effektiver. Auch durch das Deutsch-Sprechen mit meinen Freunden und Lehrern habe ich die neue Sprache schnell gelernt. Nach zwei Jahren war ich als einziges Flüchtlingskind sogar die zweitbeste Schülerin in meiner Klasse. Es gab zwar auch Mitschüler, die arabisch oder kurdisch gesprochen haben, aber sie waren alle in Deutschland geboren.
Arabisch habe ich auch auf diese Art gelernt. Meine Eltern sprechen Kurdisch mit mir, was meine Muttersprache ist, aber ich schaue Serien auf Arabisch. Das hilft. Nur mit Englisch klappt das leider nicht, das merke ich mir einfach nicht.

Sie sind im Irak auch zur Schule gegangen. Welche Unterschiede gibt es? Wie sah Ihr Schultag im Irak aus?

Der Schulalltag ist sehr ähnlich. Wir hatten die gleichen Fächer wie in Deutschland – Mathe, Sport, Kurdisch statt Deutsch, Religion, Physik, Englisch und ab der 4. Klasse Arabisch. Nur Schwimmen hatten wir nicht. An meiner Schule in Düsseldorf hatten wir von der 5. bis zur 7. Klasse Schwimmen und konnten zusätzliche Schwimmkurse machen.

Sie sind 2016 in die 5. Klasse einer Gesamtschule in Düsseldorf eingeschult worden. Waren Sie in der Schulzeit auf Klassenfahrt in einer Jugendherberge? Haben Sie die Jugendherbergen vor Ihrer Ausbildung bereits einmal live erlebt? Erzählen Sie uns, was Ihnen besonders gefallen hat.

Bei einer Klassenfahrt nach Berlin haben wir zwar nicht in einer klassischen Jugendherberge gewohnt, die Einrichtung war aber sehr ähnlich. Geschlafen haben wir auch in Mehrbettzimmern, gegessen wurde im gemeinsamen Speisesaal und ein Rahmenprogramm gab es auch. Die Mitarbeiter waren alle sehr nett und freundlich, auch wenn wir uns nicht immer an die Regeln gehalten haben. Das hat mir besonders gefallen. Wir hatten viel Spaß zusammen.

Vermissen Sie etwas aus dem Irak, was es in Deutschland so nicht gibt und haben Sie vor, für einen Besuch in den Irak zu fahren?
Es gibt eine Sache, die ich wirklich vermisse. Das ist unser Gebetsort. Diesen Ort gibt es nur ein einziges Mal, man kann ihn auch nicht ersetzen durch einen anderen. Den vermisse ich schon. Ansonsten habe ich hier eigentlich alles und fühle mich richtig wohl. Natürlich habe ich auch einen guten und regelmäßigen Kontakt zu meinen Geschwistern und zu Freunden, die nicht in Deutschland leben.
Meine Eltern und meine Geschwister waren schon ein paar Mal wieder im Irak, da sie noch die irakische oder bereits die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Bei mir ist das ein bisschen anders, da ich ja noch ein Kind war, als ich nach Deutschland kam. Wenn alles klappt, bekomme ich voraussichtlich im Dezember die deutsche Staatsbürgerschaft und darf dann auch in den Irak fahren. Im Frühjahr 2023 werde ich dann für 1 bis 2 Wochen dorthin fahren. Darauf freue ich mich schon.

Gibt es eine Vision, was Sie nach Ihrer Ausbildung vielleicht machen möchten? Möchten Sie sich weiter qualifizieren?

Ich möchte zuerst meine Ausbildung zu Ende machen und erfolgreich abschließen. Ich würde mich freuen, wenn ich danach beim LVB bleiben könnte. Ich fühle mich hier sehr wohl und komme gern zur Arbeit.
Da ich parallel zu meiner Ausbildung das Fachabitur mache, könnte ich danach auch noch studieren. Aber das weiß ich noch nicht genau.

Ich würde gerne nach einem halben Jahr und dann vielleicht zur Halbzeit nochmal mit Ihnen sprechen, um zu erfahren, wo Sie gerade stehen, wie es Ihnen in der Zwischenzeit ergangen ist und welche Perspektiven sich für Sie ergeben haben.

Sie sind mit 10 Jahren mit Ihrer Familien vom Irak nach Deutschland gekommen. Wie haben Sie den fundamentalen Lebenswandel erlebt? War es schwer für Sie, in so kurzer Zeit Deutsch zu lernen?

Als ich 2015 nach Deutschland kam, lebte mein Bruder mit seiner Familie schon in Deutschland. Wir sind vor dem Krieg geflohen, zunächst nur meine Schwester und ich, während meine Mutter im Irak geblieben ist, sie kam erst 3 Jahre später nach. In Deutschland angekommen hat mir meine Nichte, die so alt ist wie ich, sehr geholfen. Sie ist mit mir auf den Spielplatz gegangen und hat mit mir Deutsch gelernt. Dadurch habe ich schnell neue Freunde gefunden. Ich war ja noch jung, da fiel es mir leicht, mich zurechtzufinden.

Deutsch habe ich schnell gelernt. Wenn ich etwas lerne, passe ich gut auf und lasse mir alles genau erklären. Dadurch lerne ich viel effektiver. Auch durch das Deutsch-Sprechen mit meinen Freunden und Lehrern habe ich die neue Sprache schnell gelernt. Nach zwei Jahren war ich als einziges Flüchtlingskind sogar die zweitbeste Schülerin in meiner Klasse. Es gab zwar auch Mitschüler, die arabisch oder kurdisch gesprochen haben, aber sie waren alle in Deutschland geboren.

Arabisch habe ich auch auf diese Art gelernt. Meine Eltern sprechen Kurdisch mit mir, was meine Muttersprache ist, aber ich schaue Serien auf Arabisch. Das hilft. Nur mit Englisch klappt das leider nicht, das merke ich mir einfach nicht.

Sie sind im Irak auch zur Schule gegangen. Welche Unterschiede gibt es? Wie sah Ihr Schultag im Irak aus?

Der Schulalltag ist sehr ähnlich. Wir hatten die gleichen Fächer wie in Deutschland – Mathe, Sport, Kurdisch statt Deutsch, Religion, Physik, Englisch und ab der 4. Klasse Arabisch. Nur Schwimmen hatten wir nicht. An meiner Schule in Düsseldorf hatten wir von der 5. bis zur 7. Klasse Schwimmen und konnten zusätzliche Schwimmkurse machen.

Sie sind 2016 in die 5. Klasse einer Gesamtschule in Düsseldorf eingeschult worden. Waren Sie in der Schulzeit auf Klassenfahrt in einer Jugendherberge? Haben Sie die Jugendherbergen vor Ihrer Ausbildung bereits einmal live erlebt? Erzählen Sie uns, was Ihnen besonders gefallen hat.

Bei einer Klassenfahrt nach Berlin haben wir zwar nicht in einer klassischen Jugendherberge gewohnt, die Einrichtung war aber sehr ähnlich. Geschlafen haben wir auch in Mehrbettzimmern, gegessen wurde im gemeinsamen Speisesaal und ein Rahmenprogramm gab es auch. Die Mitarbeiter waren alle sehr nett und freundlich, auch wenn wir uns nicht immer an die Regeln gehalten haben. Das hat mir besonders gefallen. Wir hatten viel Spaß zusammen.

Vermissen Sie etwas aus dem Irak, was es in Deutschland so nicht gibt und haben Sie vor, für einen Besuch in den Irak zu fahren?

Es gibt eine Sache, die ich wirklich vermisse. Das ist unser Gebetsort. Diesen Ort gibt es nur ein einziges Mal, man kann ihn auch nicht ersetzen durch einen anderen. Den vermisse ich schon. Ansonsten habe ich hier eigentlich alles und fühle mich richtig wohl. Natürlich habe ich auch einen guten und regelmäßigen Kontakt zu meinen Geschwistern und zu Freunden, die nicht in Deutschland leben.

Meine Eltern und meine Geschwister waren schon ein paar Mal wieder im Irak, da sie noch die irakische oder bereits die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Bei mir ist das ein bisschen anders, da ich ja noch ein Kind war, als ich nach Deutschland kam. Wenn alles klappt, bekomme ich voraussichtlich im Dezember die deutsche Staatsbürgerschaft und darf dann auch in den Irak fahren. Im Frühjahr 2023 werde ich dann für 1 bis 2 Wochen dorthin fahren. Darauf freue ich mich schon.

Gibt es eine Vision, was Sie nach Ihrer Ausbildung vielleicht machen möchten? Möchten Sie sich weiter qualifizieren?

Ich möchte zuerst meine Ausbildung zu Ende machen und erfolgreich abschließen. Ich würde mich freuen, wenn ich danach beim LVB bleiben könnte. Ich fühle mich hier sehr wohl und komme gern zur Arbeit.

Da ich parallel zu meiner Ausbildung das Fachabitur mache, könnte ich danach auch noch studieren. Aber das weiß ich noch nicht genau.

Ich würde gerne nach einem halben Jahr und dann vielleicht zur Halbzeit nochmal mit Ihnen sprechen, um zu erfahren, wo Sie gerade stehen, wie es Ihnen in der Zwischenzeit ergangen ist und welche Perspektiven sich für Sie ergeben haben.

Gerne.